
Guter Mond du gehst so stille durch den Abendhimmel hin...
Fotos 7.9.25 von Ulli
Resonanz:


Resonanz - alles im Einklang?
"Resonanz"
Plastik von Jürgen Goertz - 1991
Die Bronzeplastik war bis 2017 "Durlacherin", sie musste weichen, weil es in Durlach keine Unterkunft für sie gab, also Abschiebung hoch zum Wettersbach. Schade.
Tigerjagd:

"Am 22.8.2025 vermutlich die erste Tigerschnake in Durlach auf dem Balkon bei Maria erwischt. Des Viech hatte uns schon 3 Wochen malträtiert. Kaum zu sehen, ohne Summen und im hellsten Sonnenschein zugestochen. Hinterher extrem starkes Jucken. Die Wochen vorher, wenn's warm war auf dem Balkon, war'n die Biester wie unsichtbar."
von Otto - Cherry's Band
Mopedle: Brummi, Monza und Milano vom Gritzner

Sonderausstellung im Pfinzgaumuseum Juni25 - Jan26
Annonce aus "Turmberg" , F. Eberle 1951
Metamorphose:

Die Pfinz hat sich über Nacht zum breiten Strom verwandelt. Ihre braune Färbung stammt wohl weither vom großen Ackerland im oberen Pfinztal. Fruchtbare Erde, angeschwemmt wie einst am Nil beim Ursprung unserer Zivilisation. Oder vielleicht einfach nur wegen der Zutaten aus den 3 antiken Klärwerken, die das Flüsschen eifrig speisen?
Dem Klimawandel entgegnen - geht doch!

Balkonbepflanzung der neuen Art
Dass die Klimakrise kein abstraktes Phänomen ist, sondern unseren Alltag längst eingeholt hat, haben die meisten von uns vielleicht bemerkt.Trockene Sommer, milde Winter, Stürme und Starkregenphasen führen uns ständig vor Augen, dass das Klima sich verändert. Stark betroffen: Mittelbaden - die Region versteppt, schlimmer: Durlach wird zu Arizona - oder Gobi oder so. Das spüren wir auch in unseren Fluren: vertrocknete Pflanzen, entlaubte Bäume, fallende Äste, braunes Gras, Hitze und Wassermangel machen unserer Natur das "Leben" verdammt schwer. Land, Städte und Kommunen reagieren bereits und passen sich beispielweise durch Entfernung der Stadtbäume den neuen Bedingungen an, auch die Forstwirtschaft denkt jetzt schon an innovative Wiederaufforstung, weil grad die Wälder austrocknen und verkohlen. Ein großes Bravo dafür - Daumen hoch! Jetzt aber Leute, nicht nur unsere Entscheidungsträger, auch wir müssen handeln!!! Jawoll, wir alle, auch Hausmänner*innen und Privatgärtner*innen können das, denn es ist nicht schwer, mit kreativem Verhalten, den zunehmenden Veränderungen des Klimas zu begegnen: Kaktusse (äh, Kakteen) sind im Trend und eine Lösung, auf dem Balkon, im Schrebergarten, als Stadtallee und überhaupt in den Wäldern, und bloß weg mit den braunen Fichten, Eichen, Buchen, auch weg mit Blumen, Bohnen, Äpfeln, Birnen, Zwiebeln bäh, Schnittlauch und Gänseblümchen und ...., radikal weg damit, solches Grünzeug können unsere Enkel später mal alles im Naturkundemuseum betrachten, wenn sie das dann noch interessiert.
Ess
Es hat sehr lange gedauert:
Unser Turm ist wieder offen!



➽Schwarzwaldtürme - Fotos 15.6.25 - 7.30 - Es
Durlacher Bad in den 1920er

Heute am 17.5.25 ist noch Platz im Becken
Ein Maikäferjahr?

Jeder weiß, was so ein Mai-
käfer für ein Vogel sei.
In den Bäumen hin und her
Fliegt und kriecht und krabbelt er..
Geopolitischer Diskussionsbeitrag:

Wo hört Dorlach uff, und ab wo isch mer schon in Au? Ganz klar:
Die Grenzstroß' isch die Grenz'.

Vor dem Tor
...Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!

An meiner Ziege hab' ich Freude,
s'ist ein wunderschönes Tier.
Haare hat sie wie aus Seide,
Hörner hat sie wie ein Stier.
Meck, meck, meck, meck!
Sie hat ein ausgestopftes Ränzel,
wie ein alter Dudelsack,
und ganz hinten hat's ein Schwänzel
wie ein Stengel Rauchtabak.
Meck, meck, meck, meck!
Tierpark Oberwald
Bitte uffbasse!

Hallo Leute, wir sind wieder auf Wanderschaft und müssen unbedingt unser Zuhause aufsuchen. Wegen der milden Winter heutzutage sind wir schon ungewöhnlich früh im Jahr unterwegs. Bitte, bitte uffbasse! Eure Enkel werden es euch danken, wenn sie uns nicht nur im Naturkundemuseum bestaunem dürfen. Alle wollen doch die Natur genießen, aber hallo, wir gehören auch dazu. Auch wir haben das Recht hier zu leben. Also bitte, nehmt nur ein bisschen Rücksicht und denkt dran: Ihr braucht uns nämlich noch! Ganz bestimmt, wenn nicht alles aus den Fugen geraten soll. Wir alle müssen nämlich unsere gemeinsame Welt schützen und nur wenn wir alle zusammenhalten, dann, aber nur dann "schallt's im Walde lange noch: Salamander lebe hoch".
Die Lebensgeschichte einer Durlacher Eiche:
Beobchtungen eine Karlsruher Eiche? Die echten Beobachtungen dieser Durlacher Eiche sind: 1938 wird der Bergwald samt Eiche und ganz Durlach gegen den Willen seiner Bürger anektiert. In den 1950ern rodeln Durlacher Mädchen und Buben etwas unterhalb den Rumpelweg hinunter oder "räubern" gleich daneben im Wald herum. So ab 1965 ist die Meetinggründerzeit, plötzlich erlebt der Baum dort oben ganz in seiner Nähe ein neuartiges "Rambazamba" - Beschallung durch Gartenfeste mit mehrstimmiger Lagerfeuermusik - "Wir lagen vor Madagaskar", röhrende, urige Brunftbrüller, nicht zu überhören im Wald und Feld. Die Eiche erträgt's mit Wohlwollen und bleibt einfach stehen. 1967 wird vis-a-vis die Turmbergbahn "renoviert". Passiert auch was im Bergwald? Droht da Gefahr? Wegen Buga-Touriboom? Aber dann wird's doch kritisch, der Bergwald und der Geigersberg werden bebaut. Massig Reigschmegde siegeln sich an. Noch steht der Baum standhaft, wie es es sich für eine deutsche Eiche auch gehört. Und wie geht's weiter? Die Delfe-Meeting-Weihnachtslagerfeuer 2003 gleich unterhalb kann der Baum jedenfalls nicht mehr miterleben, schade drum...der "Lothar" ist schuld.